Zurzeit ist kein Teammitglied online!
Wir befinden uns momentan in der Betaphase. Tester und Reservierungen sind herzlich willkommen. Unser Discordchannel ist parat zum Fragen stellen, beschnuppern und kennen lernen.

Dieses Forum benutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Anmeldeinformationen zu speichern, wenn du registrier bist, und deinen letzten Besuch, wenn du nicht registriert bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert werden. Die von diesem Forum gesetzten Cookies können nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies in diesem Forum verfolgen auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast, und wann du sie zuletzt gelesen hast. Bitte bestätige, ob du das Setzen dieser Cookies akzeptierst oder ablehnst.

In deinem Browser wird unabhängig von der Auswahl ein Cookie gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. SDu kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit ändern
nach oben
Wikinger
#11
Die Wikinger
Jahresfeste
Disenblót

(Februar 1.Vollmond u. Winternächte)

Verstehe dich auf auf Rettungsrunen,

wenn du retten willst und lösen

das Kind aus dem Mutterleib,

ritz dir die Runen auf die Hand,

und streife sie dir über die Glieder,

erbitte dir der Disen Hilfe.

Die Disenopferfeste finden an den Übergängen im Frühjahr und Spätherbst statt, um den neuen Abschnitt des Jahres Willkommen zu heißen bzw. den Vergangenen zu verabschieden. Jedoch wird zwischen den Festen unterschieden. Während man im Frühjahr der Fruchtbarkeit huldigt und um ein ertragreiches Jahr bittet, bedankt man sich im Herbst für die Früchte des Lebens, welche man hatte ernten können.

Als Disen, auch als Idisen oder Dísir bekannt, wird ein Kollektivum verschiedener weiblicher Wesenheiten bezeichnet, die als heilig angesehen werden. Einige von ihnen sind Göttinnen, andere Ahninnen oder Naturwesen.Disen sorgen sich um häuslichen Wohlstand und den Segen der Familie im Sinne von Glück, Gedeihen, Bewahrung und Schutz durch heilvolle Zuwendung. Bei der Geburt eilen sie zur Hilfe für eine glückliche Entbindung.

Zum einen gibt es drei unterschiedliche Ebenen: zum einen das Umfeld des Disenopfers in

privat (nichtöffentlich),

regional (öffentlich) und

überregional (landesweit öffentlich).

Zum anderen lassen sich die Eigenschaften der Disen einordnen:

- Göttinnen - Vanadís (Vanengöttin, Freyja), Öndurdís (Schigöttin, Skadi), Anteil an göttlichem Heil

- Naturwesen - fruchtbarkeitsspendende Aspekte, Vegetation

- Ahninnen, Vormütter - Geburtshelferinnen, Schutz einzelner Personen, Familien oder eines gesamten Stammes

Im Bereich der Naturwesen zeigen sich Disen im Pflanzenwachstum und Gedeihen der Garten- und Feldfrüchte. So bedingen ihre unterschiedlichen Eigenschaften und Wirkebenen auch die Art ihrer Verehrung, die zwischen familiärem Umfeld und landesweitem Opferfest unterscheidet.

Frühjahrsblót

zur Tagundnachtgleiche

Die Zeit, in der die Natur aus ihrem Schlaf erwacht und die ersten Pflänzchen ihre Köpfe heben. Endlich verschwindet der Frost und ebenso, wie die Tiere, erwachen auch die Menschen zu neuem Tatendrang. Alle sind die andauernde Lethargie leid und wollen diese abstreifen, neue Abenteuer erleben und neue Ländereien entdecken.

Die Bäume recken und strecken sich, die Tier erwachen aus ihrem Schlaf, wie könnte man das neue, erwachende Leben nicht mit einem Fest begegnen? Die Jungfrau versinnbildlicht dieses Fest des Erwachens.

Eostra / Ostara (Teil des Frühjahrsblót)

Eostra ist der Name der Göttin des frühlingshaften Erwachens der Fruchtbarkeit, die dem Eosturmonath (althochdeutsch ōstarmânōt, April) seinen Namen gibt. Sie ist die Göttin des strahlenden Morgens, der Morgendämmerung, der Morgenröte und des aufsteigenden Lichts.
Zu Ostara wurden große Feuer angezündet, mit deren Wärme und Helligkeit man dem Winter zeigen wollte, daß er nun gehen müsse.

Nerthus / Nerthusumzug (Teil des Frühjahrsblót)

Nerthus ist eine germanische Göttin und in etwa mit der Mutter Erde vergleichbar.
Auf einer Insel im Meer soll sich ihr Heiligtum befinden, das sie auf ein bestimmtes Zeichen hin verläßt, um von Priestern auf einem Wagen in einer feierlichen Prozession umhergefahren zu werden. Dieses Zeichen könnte die aufblühende Vegetation im Frühjahr sein. In dieser Zeit herrscht Friede. Und bevor Nerthus in ihr Heiligtum zurückkehrt, wird sie samt ihrer Gerätschaften in einem heiligen See gewaschen. Die Diener, welche die Göttin gesehen haben, werden hernach vom See verschlungen.

VárÞing / Várblót (Teil des Frühjahrsblót)

Der Göttin Vár sind alle Treuegelöbnisse heilig, sie ist die nordgermanische Göttin der Liebe und Ehe. Sie schützt alle Bindungen, die Mann und Frau miteinander eingehen.
Vár begegnet uns in zwei Zusammenhängen, einmal als Göttin und einmal als jahreszeitliche Bezeichnung für den Frühling. VárÞing meint allein Frühjahrsthing, genau wie haustÞing allein Herbstthing bedeutet.

Sigrblót

Ende April, 1.Vollmond Mai

Begrüßung der hellen Jahreshälfte

Im Grunde bewegt sich das Sigrblot in zwei Zusammenhängen: Zum einen als periodisches Blótfest im Jahresrhythmus, zum anderen als Bitte/Dank für einen siegreichen Ausgang einer Angelegenheit, beziehungsweise aller jährlichen Vorhaben (und Auseinandersetzungen).

Will man ein erfolgreiches Jahreswachstum, so muss man zum Anfang des Winters ein Opfer darbringen. Legt man es auf einen guten Ertrag der Ernte im kommenden Jahr an, so ist man gut beraten, ein Opfer in der Mitte des Winters darzubringen. Ein drittes Opfer, das Siegesopfer, wird zum Sommeranfang dargebracht.

Zwei Deutungen sind dabei möglich: Als Sieg über den Winter oder in Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Wikingerfahrten (Vikings).

Manche gebrauchen das Sigrblót in der Zeit der Tagundnachtgleiche im Frühjahr, um den Sieg über die winterlichen Frostriesen zu feiern. Sehr viel wahrscheinlicher ist es aber, das es dem Vetrnóttablót entgegen stand und somit findet es wahrscheinlicher am 30.April/ 1. Mai statt oder direkt am 2.Mai.

Mittsommerblót

zur Sommersonnenwende

Die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres, für manche auch der Höhepunkt des germanischen Jahres. Die Sonnenwende ist eine Übergangszeit, genauso wie die Dämmerung, die die Nacht vom Tag trennt.

Sie ist eine Schwelle nach deren Überschreitung die Tage kürzer und dunkler werden - es geht wieder auf das Winterhalbjahr zu. Das Wachstum ist an seinem Höhepunkt angekommen, es herrscht Fülle und Reife. Nach der Sonnenwende beginnt die Heuernte. Man spürt schon eine Art Stagnation und obwohl es sehr warm ist, ahnt man, dass diese Zeit sich nun gewendet hat.
Das Fest ist zu Ehren Sunnas / Sol, der personifizierten Sonne. Jedoch kann man das Fest auch zu Ehren eines göttlichen Paares feiern, entweder Odin - Frigg oder Balder - Nanna, das die Fruchtbarkeit der Jahreszeit verkörpert.

Herbstblót

zur Tagundnachtgleiche

Beim Herbstfest wird vielen Gottheiten gedankt, die alle auf ihrer Art an der Ernte und dem Wohlergehen der Menschen beteiligt waren.

Freyr und Freya für ihre zur Fruchtbarkeit gewordenen Kraft,

Frigg, die Haushalt und Mütterlichkeit vereint,

Woðan, der Befruchter,

Thor, der Beschützer.

Ihnen allen wird in einem groß angelegten Blot gedankt. Der Altar sollte festlich geschmückt werden und wie heute noch beim Erntedank üblich, dürfen Früchte nicht fehlen. Dazu gehören auch Kräuter, die in der Zeit nach Mittsommer gesammelt und getrocknet werden, um sie später als Räucherwerk zu verwenden. Kräuterbündel aus Beifuß, Schafgarbe, Rainfarn und vielen mehr werden für die Kräuterweihe bereit gelegt.

Dieses Fest kann man in den späten September einordnen und war meist mit grossen Things verbunden.

Winternächteblót / Winternachtsblót

Ende Oktober - Begrüßung der dunklen Jahreshälfte

Skadi

Im frost'gen Gewand heißen wir Dich willkommen,

bogenschießende Wintergöttin.

Eisige Schöne auf schnellen Ski

Öndurdís - Tochter des Frostriesen Thjazi

verhüllst in Winterkälte die Erde,

Nerthus verharrt auf Wiederkehr.

Die alte Feste Deines Vaters,

Skadi, Du bewohnst: Thrymheim.

Wo Thjazi einst hauste,

jener mächtige Jote im schneereichen Gebirge.

Winterliche Skadi, sei willkommen.

Ullr

über schneebedeckte Berge im Nordlicht

eilst Du zu uns, so strahlend

wie nur ein Wintergott.

Önduráss - bogenbewehrter Schneeschuhläufer

wir heißen Dich willkommen!

Ein Tal von Eiben weiß ich,

Ullr, wo in Ydalir

mit Deinem Bogen Du wohnst.

Winterlicher Ullr, sei willkommen.

Die Nächte sind schon empfindlich kalt, je nach Lage friert es nachts bereits. Der Winterbeginn führt uns die Vergänglichkeit vor Augen. Unsere Tätigkeiten richten sich jetzt mehr nach innen, einerseits auf das häusliche Leben bezogen, andererseits aber auch auf uns selbst. Es ist die zeit der Geschichten gekommen. Die Zeit, in der man sich um das wärmende Feuer scharrt und Legenden und Sagas wiedergegeben werden.

Die Bäume verlieren ihre Blätter und mit der 'dahinwelkenden Natur' werden auch die Gedanken der Menschen auf ihre Toten gelenkt. Daher tritt in den Winternächten ein weiterer Aspekt hervor, der in den Sommermonaten, sowie der gesamten hellen Jahreshälfte, weniger im Vordergrund steht - die Ahnenehrung. Das Vergängliche liegt nebelschwer über dem Land und lässt in manchen Momenten die Konturen zwischen den Welten verschwimmen. An manchen Abenden, oft schon späten Nachmittagen, wenn sich erste Nebelschwaden in Senken, an Ufern oder Waldrändern sammeln und langsam herankommen, lässt sich nur erahnen, ob einen der nächste Schritt bereits nach Nebelheim trägt... oder an einen anderen mythischen Ort auf Yggdrasils Pfaden.

Julblót - Julfest

zur Wintersonnenwende

In einer ihrer längsten Winternacht, senden die Nordmänner Boten auf den Gipfel ihres höchsten Berges, um auf die Sonne zu warten, die den Beginn des Sonnenjahres verkündet.
Mit dem Julfest wird das Fest des wiederkehrenden Lichtes, sowie Abschied der langen, dunklen Monate, gefeiert.

Um den 21./22. erreicht Julmond (die Sonne) ihren tiefsten Stand. Die dunkelste Zeit des Jahres, geht mit Regen, Schnee, Kälte und Stürmen einher, sodass man kaum etwas an der frischen Luft, tun kann. Der Frost hält einzug und beginnt an den Nerven der Menschen zu zehren. Die Frauen widmen sich in dieser Zeit erster Linie der Handarbeit, während sie den Geschichten der Männer lauschten. Sie erzählen von ihren Abenteuern, ihren Erlebnissen oder Begegnungen, die sie auf ihren Reisen hatten.

Die Wintersonnenwende bedeutet den Wendepunkt des Jahres. Die Tage werden wieder Länger und mit jedem verstrichenen Tag, gewinnt sie an Kraft. Von nun an beginnen auch die Vorbereitungen auf den Frühling, auf die Wiedergeburt des Jahres.

In dieser Zeit wird dem Gott Wotan (hier als Totengott, Gott der Ahnen, der wilde Jäger der Rauhnächte), und Freyr, der Gottheit der Fruchtbarkeit gehuldigt, damit der Frühling und der Beginn des Jahres möglichst reich ausfällt.

Auch spielt Frigg / Frija als Mutter und Beschützerin des Haushalts eine bedeutende Rolle. Allem Voran geht es aber um die Ahnen und die Alten der Sippe, an die gedacht und die verehrt werden.

[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Merken
Merken
Benutzerdefinierter Titel
Zur besseren Übersicht kannst du dem Post einen benutzerdefinierten Titel geben.
Ordner
Neue Ordner für deine Favoriten kannst du im UserCP erstellen.
#12
Die Wikinger
Lebensfeste
Kindsweihe

Aufnahme in den kreis der Erwachsenen

Die feierliche Aufnahme in den Kreis der Familie (Sippe)

Durch die Kindsweihe wird das neugeborene Kind begrüßt und in die Sippe aufgenommen. Es wird von den Eltern emporgehoben, im Wasser geweiht und mit einem Namen benannt. Zugleich werden die Eltern in ihrer Verantwortung für die Entwicklung des Kindes bestärkt. Verwandte, Freunde und Mitglieder der Gemeinschaft bekräftigen ihre Bereitschaft zur Unterstützung.

Sie findet traditionell in den ersten neun Tagen nach der Geburt statt.

Die Geburt eines Kindes ist von besonderer Heiligkeit.

Für die Sippe bedeutet es, daß ein neues Glied in den Kreis tritt, die weit mehr umfaßt als die sichtbaren Menschen. Lebende und Tote bilden den Kreis der Sippe. Und daher ist eine Geburt nicht der Grenzpunkt des individuellen Lebens, sondern ein heiliges Ereignis im Leben der Sippe.
Das neugeborene Kind wurde erst vollgültig anerkannt, sobald ein wichtiges Ritual vollzogen war: Die Aufnahme in die Sippe. Es konnte bis zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt werden und in den Lauf des Kommens und Gehens zurückkehren. Wurde es aber von den Eltern emporgehoben, im Wasser geweiht und mit einem Namen benannt, galt es als aufgenommen.

Im Kern der Kindsweihe stehen zwei Elemente, die eng miteinander verbunden sind: Die Wasserweihe und Namensgebung. Das Kind wird emporgehoben und mit Wasser besprengt, woraufhin die Namensgebung folgt.

Die Namensgebung ist ebenso bedeutungsvoll, denn der Name ist kein zufälliger Schmuck. Aus alter Zeit stammt der Brauch, dem Kind einen Namen eines verstorbenen Verwandten zu geben. Das wird mit dem Gedanken verbunden sein, daß mit dem Namen auch die seelische Beschaffenheit (oder zumindest Teile davon) auf das Kind übergeht.

Die Leitung der Kindsweihe sollten nach Möglichkeit die Eltern übernehmen, sie können sie aber auch in andere Hände geben. Auf jeden Fall nehmen Mutter und Vater die Wasserweihe und Namensgebung selbst vor. Das Wasser kann Osterwasser oder eigens für die Wasserweihe geschöpftes Wasser einer Quelle sein. Die Treumundschaft ist eine Art Versicherung, bei der ein Verwandter oder Freund die Pflicht übernimmt, im Fall des Todes der Eltern für das Kind zu sorgen.

Mutter oder Vater leiten das Blot, traditionell der Hausvater. Nach jedem gesprochenen Absatz geht das Horn einmal die Runde. Jeder opfert etwas Met aus dem Horn und hat das Wort für eigene Gedanken. Am Ende der dritten Runde wird der gesamte Rest des Horns geopfert.

Jugendleite

Ein Mädchen wurde mit dem Einsetzen ihrer Blutung zu einer Frau. Oft wurde schon vorher mit Verhandlungen über eine mögliche Eheschliessung begonnen, welche mit dem Einsetzen der Blutung dann rechtskräftig wurden.

Jungs wurden mit etwa 13 / kurz vor 14 oder mit 14 in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Hierzu mussten sie zu ihrem jeweiligen Earl gehen, oft in Begleitung ihres Vaters und dann feierlich seinen Schwur auf seinen Armreif leisten.

(Da es keine Aufzeichnungen gibt kann man sich sicherlich an Björns Jugendleite in Vikings orientieren)

Alle Männer des Dorfes versammeln sich in der grossen Halle und der Earl beginnt.

.... Sohn von ... nehmt diese Geschenke entgegen

Jarl hält ein Schwert waagerecht vor sich und lässt auf dieses mit etwas Salz und Erde rieseln
Das Salz und die Erde und erinnert euch daran das ihr mit beidem verbunden seid, mit dem Land und der See

Junge beugt sich vor und leckt beides auf

Dieser Armring verpflichtet dich mir die Treue zu halten, deinem Herren und Oberhaupt. Jeder Eid den du auf diesem Ring ablegst muss ehrenvoll eingehalten werden. Verstehst du das und schwörst es ?

einmal brav bejahen

Schenkst du mir deinem Herren und Oberhaupt deine Gefolgschaft freiwillig?

hübsch bejahen

Gut, leg den Armreif an

Der Jarl reicht dem Jungen einen Armreif, welcher ihn ab nun als Mann kennzeichnet. Danach gibt es hübsch Jubel und wahrscheinlich das erste richtige Saufgelage für den neuen Mann.

(Die ist eine Mitschrift aus Folge 1, Staffel 1 von Vikings. Für die Echthheit dieser Zeremonie verbürgen sich die Admins der Götterdämmerung nicht. Jedoch könnte sie so, oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden haben und wurde deshalb mit aufgenommen)

Eheleite

Der gemeinsame Schritt in den Bund der Ehe

Die Eheleite ist das Ritual der Eheschließung, die Leite in den Ehebund. Sie symbolisiert, daß durch die Verbindung von Mann und Frau eine neue Einheit entsteht. Die werdenden Eheleute bekräftigen ihren Willen zum gemeinsamen Lebensweg und zur gegenseitigen Verantwortung.

Folgt man dem Lebenskreis, der mit der Kindsweihe beginnt und sich über die Jugendleite (mit 14 und gleichzeitig Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen) fortsetzt, stehen wir im sinngemäßen Lauf vor der Eheleite, der Hohen Zeit. Wieder befinden wir uns vor einem neuen Lebensabschnitt, diesmal jedoch nicht nur eines Menschen, sondern dem großen Schritt im Leben zweier Menschen. Beide haben sich entschieden, ihren künftigen Weg gemeinsam im Bund der Ehe zu beschreiten - ein Schicksal zu wagen.

Aus historischer Sicht stand die Liebe nicht zwangsläufig an erster Stelle. Unsere Vorfahren sahen die Ehe weniger als private Zweierbeziehung, sondern als Verbindung zweier Sippen. Ihre Nachkommen sicherten den Fortbestand. Ehe kommt von êwa, dem Vertrag auf gegenseitige Treue.

Man bereitet einen Ritualplatz im Freien vor, an dem sich beide Sippen (und Freunde) einfinden. Die Sippen stellen sich getrennt voneinander auf. Braut und Bräutigam kommen in Begleitung ihrer Trauzeugen, aber getrennt, zum Platz. Sie treffen sich dort und der Bräutigam geleitet die Braut zum Zentrum des Platzes, wo der Kultleiter wartet. Vor der Zeremonie, dem eigentlichen Ja-Wort, geht die Braut zur Sippe des künftigen Mannes, stellt sich symbolisch vor und bittet um das Einverständnis zur Heirat. Der Mann geht seinerseits zur Sippe der Frau und bittet um die Hand der Tochter. Dann treten die Väter beider als Vertreter der jeweiligen Sippen vor und geben sich die Hand. Das Paar tritt zum Kultleiter, ihre Hände werden symbolisch mit einem Runenband zusammengebunden. Die beiden schwören sich die Treue.

Der Kultleiter ruft die Göttin War an, die Göttin, der Gelübde, speziell aber Eheversprechen, heilig sind. Andere Anrufungen können hinzugenommen werden. Es sollte gerade im Hinblick auf die Verbindung zweier Sippen auch daran gedacht werden, die Ahnen beider anzurufen und sie zu bitten, die Verbindung zu schützen. Der Kultleiter weiht die Verbindung dann mit einem Thorshammer. Mann und Frau tauschen die Ringe. Es folgt ein Sumbel, das vom Paar begonnen wird. Die getrennt aufgestellten Sippen vermischen sich und reichen das Horn herum. Die Braut erhält von der Mutter des Bräutigams einen Schlüsselbund, der ihr die "Hausgewalt" gibt und sie gleichzeitig in den Stand der verheirateten Frau aufnimmt. Anschließend wird gefeiert. Auch der Bräutigam sollte von der Sippe seiner Frau ein Geschenk erhalten. Es ist auch üblich, den neu Verheirateten Brot und Salz zu schenken. Mit dem Salz wird das Festmahl gewürzt, das Brot wird vom Paar dazu gegessen.

Totenleite

Begrbnis eines Verstorbenen

Es gab verschiedene Vorstellungen vom Leben nach dem Tod.

Die Wikinger hatten gleich zwei Reiche für ihre Toten. Die ehrenvoll, gefallenen Helden kamen nach Walhall und alle anderen kamen nach Hel.

In Walhall messen sich die Helden tagsüber im Zweikampf und abends speisen sie wie die Könige, mit Met und Bier. Ein Eber (Saehrimnir) wird jeden Tag aufs neue zubereitet und eine Ziege (Heidrun) spendet den Kriegern Trank.

Hel hingegen war der Ort für alle Verstorbenen, die nicht im ehrenhaften Kampf oder mit einer Waffe in der Hand gestorben sind. Von dem Wort Hel leitet sich auch unser Begriff der Hölle ab. Hel ist die Totengöttin und eine Tochter von Loki und einer Riesin. Nach ihrer Verbannung aus Asgard gründete sie ihr eigenes Reich und dort holt sie alle übrigen Verstorbenen zu sich.

Die Jenseitsvorstellungen und Bestattungsriten unterschieden sich regional, nach Status und Geschlecht. Doch eines ist ihnen gemeinsam: Alle Toten sollten eine gute Reise ins Jenseits antreten. Manche der Verstorbenen wurden verbrannt und in einer Urne bestattet, andere wurden unverbrannt beigesetzt, viele in ihren Schiffen in Grabhügeln. Die Beigaben variierten regional und nach dem Status des Verstorbenen.

Die Grabarten der Wikinger waren vielfältig und umfassen 4 verschiedene Gräbertypen, die alle gleichzeitig genutzt wurden.

- Sarggräber kommen unseren heutigen Gräbern am Nächsten. Der Leichnam wurde in einem Holzsarg bestattet.

- Körpergräber (Schacht-, Kammer- und Bootgrab) bestatteten den „ganzen“ Leichnam in Schächten oder Gruben. Am eindrucksvollsten sind aber die zahlreichen Bootgräberfunde.

- Brandgräber wurden mit Steinen bedeckt, die Formen wie Kreise, Dreiecke oder Schiffe aufwiesen.

- Brandgrubengräber waren Scheiterhaufen, die anschließend mit Erde bedeckt wurden und somit gleich als Grabstätte genutzt.

Den vermögendsten Männern wurde ihre komplette Waffenausrüstung mit ins Grab gegeben. Sicherlich spielte der zur Schau gestellte Wohlstand bei der Beisetzung eine ebenso große Rolle wie eine mögliche Verwendung der Waffen im Jenseits. Die Beigaben in dem Grab einer bestatteten Frau erzählen von ihren Rollen und Aufgaben. Fibeln und Perlenkette schmückten sie und verliehen ihr ein standesgemäßes Äußeres über den Tod hinaus. Spinnwirtel und Nadelbüchse stehen für die Textilarbeit. Sogar Küchengeräte wurden mit beerdigt.
[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Merken
Merken
Benutzerdefinierter Titel
Zur besseren Übersicht kannst du dem Post einen benutzerdefinierten Titel geben.
Ordner
Neue Ordner für deine Favoriten kannst du im UserCP erstellen.
#13
Die Wikinger
Götter-Asen
Die Asen sind das jüngere Göttergeschlecht, das seinen Wohnsitz in Asgard hat. Es handelt sich um kriegerische Gottheiten, denen Eigenschaften wie Stärke und Macht zugeschrieben werden. Asen sind sterblich, sie halten sich lediglich durch Äpfel der Idun, Göttin der Unsterblichkeit, jung.

Balder

Balder gilt in der nordischen Mythologie als Gott des Lichts, der Gerechtigkeit und Güte und gilt als Personifizierung der Sonne. Er ist ein Sohn Odins, seine Brüder sind Hermod und Höder. Balder ist der Sanftmütigste unter den Göttern. Als er durch eine List Lokis getötet wird, rückt Ragnarök näher.

Börr

Börr, auch unter den Namen Burr oder Borr bekannt, ist der Sohn Buris, des Urvaters der germanischen Götter. Er lebte wie sein Vater als Urgott in der Zeit vor der Erschaffung der Welt. Er heiratete die Riesin Bestla und zeugte zusammen mit ihr die drei Söhne Odin, Vili und Ve.

Bragi

Bragi ist der Gott der Dichtkunst und der Redekunst. Er ist derjenige, der die gefallenen Helden in Walhall begrüßt. Er ist ein Sohn Odins und verheiratet mit Idun, der Göttin der Unsterblichkeit und Jugend.

Buri

Buri gilt als Urvater aller Götter, der von der Urkuh namens Audhumla aus dem Eis herausgeschleckt wurde. Am ersten Tag erschien sein Haar, am zweiten sein Kopf und am dritten schließlich sein ganzer Körper. Sein Sohn Börr heiratete eine Reifriesin und hatte mit ihr die Söhne Odin, Vili und Ve.

Dag

Dag verkörpert in der nordischen Mythologie den Tag. Er ist der Sohn Dellings und der Nótt, welche die Nacht verkörpert. Er reitet am Tag mit einem vergoldeten Wagen über das Himmelsgewölbe, die Mähne seines Pferdes Skinfaxi erfüllt Himmel und Erde mit ihrem Glanz.

Delling

Delling ist der dritte Gemahl der Nótt, der Verkörperung der Nacht, die nachts mit ihrem Wagen über das Himmelsgewölbe reitet, und zeugt zusammen mit ihr den Sohn Dag, der den Tag verkörpert und tagsüber mit seinem vergoldeten Wagen am Himmel reitet.

Forseti

Forseti ist der germanische Gott der Gerechtigkeit und der Sohn von Forseti sitzt zu GerichtBalder und Nanna. In seiner glänzenden prächtigen Halle Glitnir sitzt er zu Gericht und schlichtet Streitigkeiten. Als Vorsitzender der Thing-Versammlung sorgt er für Recht.

Heimdall

Heimdall ist der Wächter der Götter, er bewacht die Regenbogenbrücke Bifröst, die den Göttersitz Asgard mit Midgard, der Welt der Menschen, verbindet. Sein Wohnsitz ist Himinbjörg, die Himmelsburg, die sich am Rande Asgards, direkt am Fuß der Brücke, befindet.

Hermod

Hermod ist ein Sohn Odins. Er ist ein Götterbote und reitet nach dem Tod seines Bruders Balder auf dem Götterross Sleipnir in die Unterwelt, um die Totengöttin Hel um die Freilassung des Verstorbenen zu bitten. Zusammen mit Bragi ist er auch für die Begrüßung der Gefallenen in Walhall zuständig.

Höder

Höder, ein Sohn Odins, ist ein blinder Gott. Er ist der Zwillingsbruder Balders und unabsichtlich schuld an dessen Tod, da er den Mistelzweig wirft, der als einziges Ding auf der Welt den Bruder töten kann. Die Zwillinge gelten als die beiden Seiten Odins, Balder repräsentiert die lichte Seite, Höder die dunkle.

Hönir

Hönir ist ein Bruder Odins. Er hat dem ersten Menschenpaar, Ask und Embla, den Verstand verliehen. Er gilt als unfähig, Entscheidungen zu treffen, als markantes Merkmal gelten seine langen Beine. Der Ase wird als Geisel ausgetauscht und gelangt so zu den Wanen, um mit ihnen zu leben.

Kvasir
Kvasir ist ein Weiser, sein Name bedeutet "Speichel", was auf seine Entstehung zurückzuführen ist: Um den Konflikt beizulegen, spuckten Asen und Wanen in einen Krug. Aus dem Speichel wurde Kvasir geformt, der von so großer Weisheit war, dass jeder, der ihm begegnete, seine Tätigkeit unterbrach und ihm lauschte.

Lodur

Lodur, über den nur wenig bekannt ist, gilt im Allgemeinen als Schöpfer- und Feuergott. Er ist ein Bruder Odins und Sohn Börrs. Der Sage nach ist er zusammen mit seinen Brüdern zuständig für das Erschaffen des ersten Menschenpaares. Lodur, der identisch mit dem Gott Ve ist, war dabei derjenige, der den Menschen Gehör und Augen gab.

Loki

Der listenreiche Loki ist das Kind zweier Riesen, zählt aber dennoch zu den Asen. Loki zeichnet sich vor allem durch seine Hinterlist und Loki stiehlt Freyja eine Halskettesein zwiespältiges Wesen aus. Er zeugt Feinde der Asen, den Fenriswolf, die Midgardschlange und die Todesgöttin Hel. Loki sorgt durch eine Intrige für den Tod Balders und leitet damit den Untergang des Göttergeschlechts ein.

Magni

Magni ist ein Sohn Thors und Bruder Modis. Er befreit im Alter von drei Jahren den Vater, der verwundet unter einem toten Riesen liegt, an dieser Tat sind alle anderen Asen zuvor gescheitert.

Modi

Modi ist der Bruder Magnis und somit ein Sohn Thors. Den beiden Brüdern ist es bestimmt, nach Ragnarök, bei Anbrechen einer neuen Weltordnung, den mächtigen und berühmten Hammer Mjöllnir, die Waffe ihres Vaters, zu erben.

Odr

Odr gilt als Gatte der Freyja, die er verlässt. Diese weint ihm Tränen nach, die zu Gold werden, sobald sie auf Stein fallen. Sie zieht in die Welt, um Odr zu suchen.

Odin

Odin ist der Hauptgott der nordischen Mythologie. Zusammen mit seinen Brüdern hat er den Eisriesen Ymir getötet und die Welt und die ersten Menschen geschaffen. Er ist dank der beiden Raben Hugin und Munin, die auf seinen Schultern sitzen und ihm alles erzählen, was sie gesehen haben, sehr weise. Sein achtbeiniges Reittier Sleipnir wurde von Loki erschaffen

Rig

Rig nannte sich der Gott Heimdall nach Schaffung der drei Stände Sklaven, freie Bauern und Adel. Der Name Rig bedeutet König.

Skjöld

Skjöld ist der Sage nach ein Sohn Odins und Gatte der Asenjungfrau Thor bekämpft die Schlange des MidgardGefion, der Beschützerin der Jungfrauen. Skjöld gilt als Stammvater der Dänen.

Thor

Thor ist der nordische Donnergott, Herrscher über Stürme und Unwetter und der Stärkste unter den Asen. Er ist ein Sohn Odins und trägt ständig seinen Zauberhammer Mjöllnir bei sich. Thor gilt als verlässlicher Beschützer der Asen vor den Eisriesen. Nach Odin ist Thor der oberste und Gott und sehr gefürchtet.

Tyr

Tyr ist ein Sohn Odins und bekannt für seinen Mut und seine Kraft. Seine Hand wurde vom Fenriswolf, den Tyr anketten musste, abgebissen. Symbol des Gottes ist das Schwert. Gemeinsam mit Forseti ist Tyr zuständig für die Thing-Versammlungen, die Stammesversammlungen, als deren Beschützer er gilt.

Uller

Uller ist der Gott des Winters, der Jagd, des Zweikampfes, der Weide und des Ackers. Er wohnt in der selbst erbauten Halle Ydalir in Asgard. Uller gilt als sehr alter Gott, der Beziehungen zur Magie unterhält.

Vali

Vali ist ein Sohn Odins, gezeugt mit der Riesin Rind nach der Ermordung Balders. Nur einen Tag alt, sollte er Rache nehmen an dem blinden Höder, der versehentlich seinen Bruder Balder getötet hatte.



Vé entspricht Lodur und ist der Bruder Odins und Vilis/Hönirs. Zusammen töteten sie den Eisriesen Ymir und schufen aus dessen Leichnam die Welt, um Ginnungagap, die gähnende Leere, zu füllen.

Vili

Vili, identisch mit dem Gott Hönir, ist ein Sohn Burrs und ein Bruder Odins und Vés. Beim Schöpfungsbeginn half er seinen Brüdern, den Eisriesen Ymir zu töten und aus dessen Leichnam die Welt zu formen. Zusammen mit ihnen schuf er auch das erste Menschenpaar und sorgte bei ihnen für scharfen Verstand und tiefes Gefühl.

Vidar

Vidar, ein Sohn Odins und der Eisriesin Grid, gilt als stiller und einsamer Gott, der an einem stillen und friedlichen Ort namens Landvidi oder auch Vidi lebt. Er trägt den Beinamen "der schweigsame Ase". Nach Thor ist Vidar der Stärkste unter den Asen.

[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Merken
Merken
Benutzerdefinierter Titel
Zur besseren Übersicht kannst du dem Post einen benutzerdefinierten Titel geben.
Ordner
Neue Ordner für deine Favoriten kannst du im UserCP erstellen.
#14
Haithabu
Götter-Asinnen
Das jüngere nordische Göttergeschlecht, die Asen, gilt als kriegerisches und herrschaftliches Geschlecht und ist beheimatet in Asgard, dem Sitz der Götter. Neben kriegserprobten und mächtigen männlichen Helden finden sich unter den Asen auch große und prächtige Göttinnen, die Asinnen.

Bil

Bil wurde zusammen mit ihrem Bruder Hiuki vom Mondgott Mani, der das Geschwisterpaar beobachtet hatte, das mit seinem schweren Eimer zu einem Brunnen laufen musste, zu sich geholt. Der Sage nach konnte man sie noch von der Erde aus mit ihrem Eimer und ihrer Eimerstange gesehen werden, in alter Zeit erklärte man sich so die Mondflecken.

Eir

Eir aus dem Geschlecht der Asen gilt als die beste Heilerin und ist deshalb in der nordischen Mythologie die Göttin der Heilung und der Heilkunde.

Frigg

Frigg ist eine der wichtigsten Göttinnen der Asen und die Tochter der Erd- und Atmosphärengöttin Fjorgyn. Ihr Gatte ist der Göttervater Odin, was ihr eine herausragende Stellung unter den Asinnen verleiht. Sie hat vieles mit Freyja gemein, weshalb die beiden Göttinnen in neuzeitlichen Quellen oft gleichgesetzt werden. Frigg ist die Schutzherrin der Ehe sowie der Mutterschaft.

Fulla

Fulla ist eine Dienerin und Vertrauter der obersten Asin, Frigg. Der Mythologie entsprechend ist sie eine schöne Jungfrau mit langem und wallendem Haar, die das Schmuckkästchen von Odins Gattin hütet.

Gefjon

Gefjon ist eine germanische Fruchtbarkeitsgöttin und Göttin des Ackerbaus, ihr Name bedeutet in etwa „geben“. Im Allgemeinen stellt man sich die Asin Gefjon als Jungfrau vor, sie war auch die Schutzherrin der Jungfrauen nach deren Tod, ihr gehören alle, die unverheiratet sterben. Dazu ist sie auch eine Göttin der Familie und des Glücks. Der Sage nach schnitt sie mit einem Ochsenpflug Land von Schweden ab, die Insel Seeland, die heute zu Dänemark gehört.

Gna

Gna ist wie Fulla eine Dienerin der Frigg, sie bekleidet das Amt der Botschafterin. Mit ihrem Pferd Hófvarpnir, mit dem sie durch die Lüfte und über das Wasser reitet, überbringt sie die Nachrichten der Göttin Frigg.

Hnoss

Hnoss ist eine Tochter der Freyja und des Göttervaters Odin, ihr Name bedeutet Kostbarkeit. Sie und ihre Schwester Gersemi waren von so großer Schönheit und Anmut, dass schöne und erfreuliche Dinge nach ihnen benannt wurden.

Idun

Idun ist in der germanischen Mythologie die Göttin der Jugend und der Unsterblichkeit. Sie ist verheiratet mit Bragi, dem Gott der Dichtkunst. Sie bewacht die goldenen Äpfel der Jugend, von denen die Götter essen, um sich ihre Jugend und Schönheit zu erhalten, da das Asengeschlecht wie die Menschen sterblich ist.

Jörd

Jörd ist in der germanischen Mythologie die Erdgöttin. Sie ist die Mutter des Donnergottes Thor, den sie zusammen mit Odin gezeugt hat. Ihre Mutter ist Nótt, die Nacht. Jörd gilt als mütterliche Naturgottheit, die die ewige und unabänderliche Kraft der Erde und der Natur verkörpert.

Lofn

Lofn ist eine Asengöttin, die von Odin und Frigg die Erlaubnis bekommen hat, liebende Menschen miteinander zu vereinen, zu verbinden und zu vermählen. Diese Erlaubnis gilt auch für verbotene Lieben. Durch diese Eigenschaft als eine Art Schutzherrin der Liebe verkörpert sie auch einen Aspekt der Liebesgöttin Freyja.

Nanna

Nanna ist die Gattin des Lichtgottes Balder und Mutter Forsetis, des Gottes der Gerechtigkeit. Sie gilt als Naturgöttin und wird mit der Blütenpracht in Verbindung gebracht. Nach dem schicksalhaften Tod ihres Gatten Balder bricht Nanna bei den Bestattungszeremonien zusammen und stirbt an den Folgen ihres gebrochenen Herzens, das den Tod des Geliebten nicht verkraften konnte.

Nott
Nott oder Nótt ist die Personifizierung der Nacht, eine schwarze Riesin, und Mutter des Dagr, der den Tag darstellt. Auf ihrem Pferd Hrimfaxi reitet sie durch die Himmelsgewölbe. Der Speichel des Tieres, der diesem vom Maul tropft, fällt als Tau auf die Erde.

Saga

Saga gilt als Göttin der Dichtkunst, der Weisheit, der Weissagung, der Sagen und Geschichten und gilt als Seherin. Sie wohnt in der Höhle Sökkvabekk (Sturzbach). Dort soll sie oft mit Odin zusammen sitzen. Es ist jedoch möglich, dass Saga, über die wenig bekannt ist, mit Odins Gattin Frigg identisch ist.

Sif

Sif ist die Gattin des mächtigen Donnergotts Thor. Sie ist bekannt für ihr wundervolles Goldhaar, das ihr Loki eines Nachts hinterlistig abschnitt. Sifs Gatte Thor geriet darüber so sehr in Wust, dass er Loki zwang, für Sif eine Perücke von den Zwergen anfertigen zu lassen, die wachsen konnte wie echtes Haar. Sifs Goldhaare gelten als Symbol für reifes Korn und stehen somit als Zeichen für Fruchtbarkeit.

Sigyn

Sigyn ist die Ehefrau des hinterlistigen Ränkeschmieds Loki und Mutter seiner Söhne Narwi und Wali. Sie zeichnet sich durch ihre große eheliche Treue aus. Sie hielt auch dann noch zu ihrem Mann Loki, als dieser von den Göttern verbannt und in einer Höhle festgekettet wurde.

Sjöfn

Sjöfn gilt als Göttin des Liebesverlangens, die oft zusammen mit Lofn erwähnt wird, der Göttin, die dafür sorgt, dass Paare sich finden. Sjöfn weckt in den Menschen das sexuelle Verlangen und die überwältigenden Gefühlswallungen.

Snotra

Snotra ist die Göttin der Klugheit, der Tugend und der Sittsamkeit. Sie gilt als kluge, zierliche Asin und schützt tugendhafte Menschen, besonders die edlen und sittsamen Jungfrauen und Jünglinge. Sie ist eine Freundin der Freyja und hält sich in deren Gefolge auf.

Skadi

Skadi ist die kühle und unabhängige Göttin der Jagd und des Winters und Gattin des Meeresriesen Njord. Sie lebte aber getrennt von ihrem Gatten, da sie in den eisigen Bergen viel glücklicher und zufriedener war.

Sol

Sol ist in der germanischen Mythologie die Sonnengöttin und die Personifizierung der Sonne, ihr Bruder ist der Mondgott Mani. Sie fährt mit ihrem Sonnenwagen über den Himmel, der unablässig von dem Wolf Skalli verfolgt wird. An Ragnarök wird Skalli die Sonne verschlingen, Sol aber wird einer Tochter das Leben schenken, die ihre Schönheit noch überstrahlt.

Syn

Syn, ebenfalls aus dem Geschlecht der Asen, gilt als Göttin der Gerechtigkeit und führt die Aufsicht bei Gerichtsverhandlungen, dort sorgt sie dafür, dass niemand die Wahrheit verschweigt. Sie ist eine Dienerin der Göttin Frigg.

Thrud

Thrud ist die Tochter des Donnergottes Thor und seiner Frau Sif. Der Sage nach soll sie dem Zwerg Alwis versprochen worden sein, Thor verwickelte diesen aber bis zum Morgengrauen in ein Gespräch, so dass der Freier in der Sonne zu Stein erstarren musste.

Var

Var, wiederum eine Dienerin aus dem Gefolge Friggs, überwacht die Liebesverträge, die Ehepaare miteinander schließen und sorgt für Liebe und Treue.

[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Merken
Merken
Benutzerdefinierter Titel
Zur besseren Übersicht kannst du dem Post einen benutzerdefinierten Titel geben.
Ordner
Neue Ordner für deine Favoriten kannst du im UserCP erstellen.
#15
Haithabu
Götter-Wanen
Die Wanen gelten als das ältere der beiden nordischen Göttergeschlechter, ihr Wohnort ist Wanaheim. Bei der kleinen Gruppe handelt es sich hauptsächlich um Fruchtbarkeitsgottheiten und friedliebende Naturgeister, die Wanen gelten als zuständig für den Schutz und die Pflege von Feld und Herdfeuer.

Freyr

Einer der Hauptgötter ist der Fruchtbarkeitsgott Freyr, der über Regen und Sonnenschein sowie über den Pflanzenwuchs der Erde waltet. Obwohl er als sanftmütiger und friedliebender Gott gilt, besitzt er ein mächtiges Schwert und gilt als kühner Reiter. Sein Wohnsitz ist Alfheim, das Feenreich.

Freyja

Die schöne Schwester Freyrs, Freyja, gilt als die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Nach dem großen Krieg zwischen Asen und Wanen kommt sie als Geisel zu den Asen und wird die Gattin des Göttervaters Odin und Oberhaupt der Walküren. Zusammen mit ihrem Gatten teilt sie die gefallenen Krieger, die nach Walhall gelangen, auf, ein Teil der Helden sitzt in ihrem Saal Sessrumnir.

Gullveig

Gullveig, ebenfalls aus dem Geschlecht der Wanen, ist die Göttin des Goldes und gleichzeitig eine Seherin und Weise Frau. Zu ihren Aufgaben gehören das Hüten von Schätzen und die Zauberei Seidr.

Nerthus

Nerthus gilt als göttliches Wesen aus dem Geschlecht der Wanen, gelegentlich wird sie mit Njörðr identisch erwähnt. Allerdings gilt Nerthus, die der römische Dichter Tacitus als Mutter Erde beschreibt, mittlerweile eher als eine Göttin, die dem häuslichen Umfeld verpflichtet ist.

Njörðr

Njörðr ist der Wind- und Meergott und wie die meisten Götter der Wanen ein Fruchtbarkeitsgott, er spendet die Ernte. In seiner Eigenschaft als Meergott ist er ein Schutzgott für die Seefahrer und Fischer. Er gilt als friedliebend und sanft, Schwäne sind ihm heilig.

[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Nicht mehr merken
#16
Die Wikinger
Namen Männer
Der Nachname ergibt sich wie folgt: Name des Vaters+sson. Hiess der Vater Sigurd, war der Nachname des Sohnes Sigursson


Aegir / Ägir

Bedeutung: in der nordischen Mythologie “der Mann aus dem Meer” oder “der Riese der See”

Agnar

Bedeutung: “Schwertspitze”, “Krieger”

Aleksi

Bedeutung: “der Beschützer”, “der Helfende”, “der Abwehrende”

Anders

Bedeutung: schwedische Form von Andreas, “der Männliche”, “der Tapfere”

Ando

Bedeutung: Form von Arndor aus dem Altnordischen, “Vogel”, “Gott”

Arnviđr

Askjell

Bedeutung: “Kessel der Götter”

Askold

Bedeutung: Er soll im 9. Jahrhundert das Fürstentum Kiew gegründet haben.

Balder / Baldur

Bedeutung: nordischer Gott des Lichtes, der Reinheit und Schönheit

Benne

Bedeutung: Koseform von Benedikt, “der Gesegnete”

Birger

Bedeutung: aus dem altnordischen, “Helfer”, “Beschützer”, “Wächter”, “Bergwolf”

Birkir

Bedeutung: isländische Variante von Björk

Bjarki

Bedeutung: isländisch für “kleiner Bär”, “”Bärchen”

Björn

Bedeutung: schwedisch für “Bär”

Bosse

Bedeutung: Koseform von Burkhard oder Bo, “der fest Entschlossene”, schwedisch: “der Sesshafte”

Braga / Brage / Bragi

Bedeutung: nordischer Gott der Poesie

Eeli

Bedeutung: finnische Form von Eli, “der Obere”, “der Erhabene”

Eemil

Bedeutung: finnische Form von Emil, “der Eifrige”

Eetu

Bedeutung: “Hüter seines Besitzes”, Name von acht englischen Königen

Einar

Bedeutung: “der Einzelkämpfer”, passt zum typischen Wikingercharakter

Eivind (Kurzform: Even)

Bedeutung: “Inselwind”, “auf einer Insel lebend”, “glücklich beschenkt”

Eldar

Bedeutung: aus dem Altnordischen, “feuriger Kämpfer”

Emmik

Bedeutung: dänische Kurzform von Emmerich, “tapferer Herrscher”

Erik

Bedeutung: von Erik Thorvaldsson, alias “Erik der Rote”, erster Siedler auf Grönland.

Erlendur

Bedeutung: isländisch für “fremd”

Fenrir

Bedeutung: Name eines bösen, starken Wolfs in der nordischen Mythologie

Findus

Bedeutung: schwedisch Form von Fidus, “der Treue”, der Name Findus wurde bekannt durch die Kinderserie “Pettersson und Findus”

Fjell

Folkvar

Frey

Bedeutung: nordischer Gott des Himmelslichts

Frode

Bedeutung: “der Weise”, “der Gelehrte”

Fynn / Finn

Bedeutung: “der Finne”, “der Blonde”, “hell”

Gunnar (altnordisch: Gunnarr)

Bedeutung: bekannt aus der nordischen Mythologie als Mann von Brynhildr, “der Kämpfer”, “der Krieger”

Gunwald / Gunvald
Bedeutung: “Kämpf
er”, “Herrscher”

Gustaf / Gustav
Bedeutung: Name von sechs schwedischen Königen

Gylfi / Gylfir

Bedeutung: altnordischer Männername, Gylfe ist ein schwedischer König in der nordischen Mythologie

Hakòn

Halfdan

Bedeutung: von Halfdan Ragnarsson, plünderte England, eroberte London

Halldór

Bedeutung: “Thors Felsen”, passt zu einem Wikinger

Hallvarđr

Halvard

Bedeutung: “Felshüter”, angelehnt hieran ist Halvar, der Vater von Wickie in “Wickie und die starken Männer”

Hanko

Bedeutung: finnische Kurzform von Johannes, “Gott ist gnädig”

Helge

Bedeutung: der Name ist in der nordischen Mythologie verbreitet

Henrik

Bedeutung: skandinavische und niederdeutsche Form von Heinrich, “Hausherr”, “Herrscher”

Holger

Bedeutung: dänische Form von “Holmger” (altnordisch für “Kämpfer von der Insel”)

Ilian

Bedeutung: schwedische Form von Ägid, “Schildhalter”

Ivar

Bedeutung: von Ivar Ragnarsson, eroberte Teile von Irland

Jannik

Bedeutung: dänische Koseform für Jan, geht auf den Namen Johannes zurück, “Gott ist gnädig”

Jarle

Bedeutung: norwegischer Fürstentitel in der Wikingerzeit, “freier, edler, vornehmer Mann”, “kleiner König”

Jerik / Jerrik

Bedeutung: schwedische Form von “Erik”

Jesper

Bedeutung: dänische Form von Kaspar

Joran

Bedeutung: “Landarbeiter”, “Bauer”

Jörmungandr

Kjell

Bedeutung: Variante des schwedischen Vornamens Kettil, “Kessel”, “Helm”, “Quelle”

Knut

Bedeutung: vom Wikingerkönig “Knut der Große”, herrschte über Dänemark, Norwegen, Schweden und England.

Knùtr

Leevi

Bedeutung: finnische Form von Levi, “halbhoch”

Leif

Bedeutung: von Leif Eriksson, Sohn von Erik Thorvaldsson, hat schon vor Kolumbus Amerika erreicht.

Leifr

Lillebror

Bedeutung: schwedisch für “kleiner Bruder”

Loki

Bedeutung: nordischer Gott des Feuers

Mads

Bedeutung: dänische Kurzform von Matthias, “das Geschenk Gottes”

Mika

Bedeutung: finnischer Vorname mit hebräischer Herkunft (von Michael), “wer ist wie Gott?”

Morten

Bedeutung: dänische Form von Martin, “dem Mars geweiht”

Munin

Bedeutung: Name einer der beiden Raben des Gottes Odin in der nordischen Mythologie

Naglfar

Nielson

Bedeutung: dänische Kurzform von Nikolaus, “Sohn von Niels”

Niilo

Bedeutung: finnische Form von Nils, “Sieg des Volkes”

Njal

Bedeutung: norwegische Schreibweise auch “Njål”, altnordische Form des gälischen Namens “Niall”

Nói

Bedeutung: isländische und färöische Form von Noah, wörtliche Übersetzung aus dem Isländischen für “kleines Boot”

Nooa

Bedeutung: finnische Form von Noa oder Noah, unisex Name, “der/die Bewegende”

Nordian

Bedeutung: Name eines Gottes aus der nordischen Mythologie, “Mann aus dem Norden”

Odin / Wotan / Wodan

Bedeutung: nordischer Gott der Weisheit (Orakel und oberster Gott)

Olai

Bedeutung: norwegische Form von Olaf, “Nachkomme des Urahns”

Ole

Bedeutung: norwegische Kurzform von Olaf und Ulrich, vermutlich aus der Wikingerzeit, “der Nachkomme des Urahns”

Onni

Bedeutung: das finnische Wort für “Glück”

Peetu

Bedeutung: finnische Form von Peetus, was die Kurzform von Agapeetus ist. “Agapetus” ist Lateinisch für “geliebt” und geht auf den griechischen Namen “Agapetos” zurück.

Ragnar

Bedeutung: von Ragnar Lodbrok, Wikinger und König in Dänemark, könnte der Vater von Ivar und Halfdan Ragnarsson sein

Samu

Bedeutung: finnische und ungarische Kurzform von Samuel mit hebräischer Herkunft, “der von Gott Erhörte”

Sigfrøđr

Sindri

Sjur

Bedeutung: norwegische Form von Sigurd und Sigward, “Sieger”, “Beschützer”

Skjómi

Bedeutung: “der Helle”, “der Glänzende”

Sverrir

Thor

Bedeutung: nordischer Gott der Seefahrer und des Wetters

Tjelvar

Bedeutung: “Nachkomme”, “Krieger des Volkes”, nordische Form von Detlef, Tjelvar war der Erste, der die schwedische Insel Gotland betrat

Toivo

Bedeutung: das finnische Wort für “Hoffnung”

Väinö

Bedeutung: Kurzform von “Väinämöinen”, Name eines Magiers aus dem finnischen Nationalepos “Kalevala”.

Vali

Bedeutung: Vali ist in der nordischen Mythologie der Sohn Lokis und wird in einen Wolf verwandelt

Veli

Bedeutung: finnischer Vorname mit arabischer Herkunft, “Hüter”, “Bruder”

Vermundr

Bedeutung: der Beschützer
[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Nicht mehr merken
#17
Die Wikinger
Namen Frauen
Der Nachname ergibt sich wie folgt: Name des Vaters+sdóttir. Hiess der Vater Sigurd, war der Nachname der Tocher Sigurdsdóttir

Aada

Bedeutung: finnische Form von Ada, “die Geschmückte” (aus dem Althochdeutschen) oder “die Vornehme” (aus dem Hebräischen)

Aava

Bedeutung: finnische Form von Ava, verschiedene Ursprünge, “die Starke”, “der Klang”, “der Vogel”, “das Wasser”

Aino

Bedeutung: Name eines Mädchens aus dem finnischen Nationalepos “Kalevala”

Airin

Bedeutung: schwedische Form der englischen Aussprache von “Irene” oder “Erin”, “die Friedfertige”, “die Irin”

Alberte

Bedeutung: dänische Form von Alberta oder Adalberta, weibliche Form von Albert, “die Glänzende”, “die Edle”

Alva

Bedeutung: “kämpfende Elfe”, passend für eine Wikingerfrau

Alvara

Bedeutung: Isländisch für “Ernst”

Anesa

Bedeutung: dänische Form von Agnes, “die Reine”

Annele

Bedeutung: schwedische Koseform von Anne, “die Begnadete”

Anni

Bedeutung: finnische Form von Anna, “die Anmutige”, “die Begnadete”

Aril

Bedeutung: norwegische Form von Arild, verweiblichte Kurzform von Arnold / Harald

Askja

Bedeutung: Isländischer Name eines Vulkans, weibliches Pendant zum Wikinger “Askold”.

Aslaug

Bedeutung: Aslaug Sigurdsdóttir war eine dänische Königin aus dem 9. Jahrhundert.

Astrid

Bedeutung: in Norwegen und Schweden sehr beliebt, “der Stern”, “die schöne Gottheit”

Bjelle

Bedeutung: “die Weiße”

Bóthildr

Bedeutung: Kampf der Rache

Brita

Bedeutung: schwedische Form von Britta, Kurzform von Brigitta, “die Erhabene”

Brynhildr

Bedeutung: die verliebte Kriegerin

Caria

Bedeutung: schwedische Form von Kari, der nordischen Form von Karin oder Katharina, “die Reine”

Dagmar

Bedeutung: berühmter Tag

Diljá

Bedeutung: isländische Form von Delia, “die an einem Sonntag Geborene”

Druna

Bedeutung: Isländisch für “Donner”, ”Dröhnen”, “Lärm”
Edda

Bedeutung: die wichtigste literarische Quelle der nordischen Mythologie
Eevi

Bedeutung: finnische Form von Eva, “die Leben Spendende”

Eistla

Bedeutung: in der nordischen Mythologie stellt sie zusammen mit ihren Schwestern Meereswellen dar, Tochter von Ägir (dem “Mann aus dem Meer”)

Eldey

Bedeutung: Isländisch für “Insel”

Elina

Bedeutung: schwedische Form von Helena, “die Strahlende”, “die Schöne”

Ellen

Bedeutung: dänische Kurzform von Helene, “die Leuchtende”, “die Schöne”, “die Strahlende”

Elva

Bedeutung: Variante von “Alva” für “kämpfende Elfe”, passend für eine Wikingerfrau

Elvy

Bedeutung: schwedische Form von Elvira, Elva oder Elvina

Embla

Bedeutung: Ask und Embla sind laut nordischer Mythologie die Eltern des Menschengeschlechts. Embla wird von den Wikingern als Schöpferin der Menschen verehrt.

Emmelie

Bedeutung: “die Nachahmerin”

Enania

Bedeutung: auch in Norwegen selten, Herkunft unbekannt

Enni

Bedeutung: “die mit dem Schwert kämpft”, “die Alleinherrschende”

Erika

Bedeutung: Weibliche Form von “Erik” dem Wikinger

Feima

Bedeutung: Isländisch für “schamhaft”

Finja / Finnja

Bedeutung: “die Finnin”, “die Blonde”, “die Reine”, “die Zartfühlende”

Freya

Bedeutung: nordische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit

Freydis

Bedeutung: von Freydis Eriksdóttir, Wikingerfrau, Tochter von Erik Thorvaldsson, Halbschwester von Leif Eriksson

Geysa

Bedeutung: Isländisch für “Geysir”

Guđrunn

Bedeutung: die Bärenstarkte

Gunnvarr

Bedeutung: die aufmerksame Kriegerin

Heli

Bedeutung: schwedische Kurzform von Helena, “die Strahlende”, “die Schöne”

Helin / Heline

Bedeutung: norwegische Form von Helene, “die Strahlende”, “die Leuchtende”

Helmi

Bedeutung: finnischer und estnischer Vorname, finnisch für “ Perle”

Hilja

Bedeutung: finnisch für “die Stille”

Hulda

Bedeutung: “Geheimnis”, Name einer Hexe aus der nordischen Mythologie

Iida

Bedeutung: finnischer Form vom althochdeutschen Namensanfang “Ida-”, zum Beispiel bei “Idaberga”

Ilvy / Ilvie

Bedeutung: eingedeutschte Form des schwedischen Namens “Ylvi” oder “Ylva”

Ingrid

Bedeutung: “schöne Göttin”, “Ing” war der Name eines Gottes, “Frid” bedeutet schön
Ingrid

Bedeutung: die schöne Göttin

Jónína

Bedeutung: isländische und färöische Form von Johanna, “Gott ist gnädig”

Jonna

Bedeutung: dänische Kurzform von Johanna, “Gott ist gnädig”

Kerttu

Bedeutung: finnische Form von Gertrud, “die starke Speerkämpferin”

Kina

Bedeutung: schwedische Kurzform des Namens Katharina oder Kristina

Kirsa

Bedeutung: Kurzform von Kirstin, “Kirsche”

Kirsten

Bedeutung: unter anderem dänische Form von Christine

Laerke

Bedeutung: “Lerche”; beliebter dänischer Vorname

Lagertha

Bedeutung: lateinische Form von Hlaðgerðr, “Beschützerin mit Kopfschmuck”, bekannt aus der Serie “Vikings”

Laja

Bedeutung: schwedische Form von Laia, “die Redegewandte”

Leja

Bedeutung: Dänische Form von Lea, “die Wildkuh”

Lene

Bedeutung: Skandinavische Kurzform von Helene und Magdalena, “die Leuchtende”, “die Erhabene”

Lifa

Bedeutung: die Lebendige

Lil

Bedeutung: Schwedische Kurzform von Lilli, “die Kleine”

Lilja

Bedeutung: schwedischer, isländischer und finnischer Vorname, Übersetzung für “Lilie”

Linnea

Bedeutung: von der schwedischen Bezeichnung “Linnaea” für “Moosglöckchen”, “die Zarte”, “die Milde”, “die Freundliche”

Madita

Bedeutung: schwedische Kurzform von Margarete, “kleine Perle”

Mailisa

Bedeutung: Zusammensetzung aus Kurzform von Maria (“Mai”) und Elisabeth (“Lisa”), “Geliebte”, “Gottesgeschenk”

Majvi

Bedeutung: “die im Mai Geborene”, “Maj” steht für Frühling/Mai, “vi” für die Erstgeborene

Mánadís

Bedeutung: “Mondfee”, aus dem altnordischen “máni” für “Mond” und “dis” für “Göttin” oder “Fee”

Mara

Bedeutung: international beliebter Name, auch in Finnland, Übersetzung aus dem Gälischen für “das Meer”, Übersetzung aus dem Hebräischen für “bitter-süß”

Menja

Bedeutung: Riesin in der nordischen Mythologie (kommt in der “Edda” vor)
Njola

Bedeutung: Altnordisch für “Nacht”

Olea / Oletta

Bedeutung: weibliche Formen von Ole und Olaf, “die Urahnin”

Oliv

Bedeutung: norwegische Form von Olivia, “die Friedliche”, “Ölbaum”, “Olive”

Pihla

Bedeutung: das Finnische Wort für “Vogelbeerbaum”

Sif

Bedeutung: die Braut

Signe

Bedeutung: neuer Sieg

Sigrún

Bedeutung: geheimer Sieg

Skadi

Bedeutung: eine Riesin aus der nordischen Mythologie

Sóley

Bedeutung: isländischer Name für die gelbe Butterblume, wörtlich übersetzt “Sonneninsel”

Solveig

Bedeutung: altnordischer Name, “Sonnenweg”, “Hausherrin”

Sunniva

Bedeutung: latinisierte Form des altenglischen Namens “Sunngifu” aus der Legende der heiligen Sunniva aus dem 10. Jahrhundert, “die Sonne”, “das Geschenk”

Tjara

Bedeutung: “Engel der Zukunft”

Tófa

Bedeutung :der Donner

Torvi

Bedeutung: weibliches Pendant zu Thor, dem Wettergott, bekannt aus der Serie “Vikings”

Valdis

Bedeutung: Göttin der Kriegsopfer, Totengöttin

Valdís

Bedeutung: die Göttin der Kriegsopfer

Venla

Bedeutung: finnische Form von Wendela, “die Vandalin”

Walhalla / Valhalla

Bedeutung: Ruheort der gefallenen Helden

Ylva

Bedeutung: “Wölfin”, Mutter von Wickie in “Wickie und die starken Männer”

Ylvi

Bedeutung: “Wölfin”, Freundin von Wickie in “Wickie und die starken Männer”

[Bild: odin-nordische-gott-odins-wotan-wikinger...1598821152]
In PDF umwandeln Nicht mehr merken




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Wechsel den Style:
Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB 1.8.25, © 2002-2022 MyBB Group.